🧑🚒Ausbildung Vegetationsbrandbekämpfung 🪵🔥
Unsere letzte Ausbildung beschäftigte uns mit dem Thema Vegetationsbrandbekämpfung. Nachdem die theoretischen Grundlagen in unserer Winterschulung vermittelt wurden, folgte jetzt die praktische Ausbildung.
Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden die Themen Pump&Roll Betrieb sowie Löschrucksack und Kleingeräte behandelt.
Der Löschrucksack ist, wie der Name es schon sagt, ein Rucksack, der mit 19 Liter Wasser befüllt werden kann, um kleinere Brandherde zu löschen. In Verbindung mit der sogenannten „Feuerpatsche“ ein Handwerkzeug, das zum Ausschlagen des Feuers benutzt wird, ist diese Art des Löschens vor allem in unwegsamen Gelände von Vorteil.
Beim Pump&Roll Betrieb wird eine feste Wasserversorgung vom Löschfahrzeug aufgebaut und das Fahrzeug sowie die Löschtrupps bewegen sich ausgehend vom Ankerpunkt entlang der Flanke um das Feuer zu löschen. Der Ankerpunkt ist ein taktisch sinnvoller Punkt, von dem aus unter Beachtung des Eigenschutzes, das Feuer gelöscht werden kann. Die Flanken sind die seitlichen Ränder der abgebrannten Fläche bzw. des Feuers.
Als letztes wurde gemeinsam eine Strahlrohrstrecke mit der speziellen Waldbrandausrüstung aufgebaut. Das besondere hieran ist das sämtliche Schläuche und Strahlrohre „eine Nummer kleiner“ sind. Das heißt vom Löschfahrzeug weg wird ein C-Schlauch verlegt, ab den Verteilern werden dann D-Schläuche verlegt und mit D-Strahlrohren der Vegetationsbrand bekämpft. Durch dieses Vorgehen spart man Wasser, da gerade in Wäldern die Löschwasserversorgung schwierig ist. Durch den Einsatz der kleineren und leichteren D-Schläuche ist man vor allem in unwegsamen Wäldern viel beweglicher und flexibler.
Zum Abschluss der Ausbildung gab es am Feuerwehrhaus noch eine kleine Brotzeit. Dabei wurden die erlernten Tätigkeiten nochmals gemeinsam besprochen.
















